Easy Going

,,Jeder von uns will geliebt werden, so wie er ist.‘‘, schreibt Joshua in sein Notizbuch.

Alle Texte hier entstammen einem Projekt, das mich seit Sommer 2016 beschäftigt.  Es handelt von den großen Fragen: Wie finde ich die oder den Richtigen? Gibt es ihn überhaupt? Oder soll man Kompromisse machen, weil auf den Richtigen warten heißt, ewig zu warten?

Den übergreifenden Titel habe ich aus einem Gespräch mit einem guten Freund. Während einer unserer zahllosen stundenlangen Diskussionen, die ich so liebe, meinte ich irgendwann: ,,Das schöne Leben, von dem man immer hört, gibt es nicht.“ – ,,Das trifft es ziemlich gut: ,Das schöne Leben, von dem man immer hört‘.“, wiederholte er. Und dann: ,,Irgendwie muss man damit klarkommen, dass es im echten Leben nicht so easy going läuft. Aber es ist so verdammt schwer!“

Ein sehr simpler Satz. Und so wahr.

In Einsamkeits-Statistiken liegen die jungen Erwachsenen vorne. Warum wir nicht allein und trotzdem einsam sind.

Als Mann wurde Louis bisher nie so richtig ernstgenommen. Das ändert sich, als er seine weibliche Seite entdeckt…

Als Lena ihn fragt, ob sie bei ihm unterkommen kann, klingt das für Benni wie ein verlockendes Angebot. Lenas Fazit: ,,Männer verstehen immer alles so schnell falsch!“

Katy hält nicht viel von Treue, Max sagt über seine Eroberung: „War nicht so geil.“ Joshua wird gefragt: „Wann war dein erstes Mal?“. Beobachtungen aus der Generation Z

,,Lebe den Moment!“, befiehlt die Werbung. ,,Hast du heute schon gelebt?“, fragt es von der Uni-Wand. Warum wir immer weniger Lust haben zu denken, und über die Angst, das Leben zu verpassen.